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Inhalte

Lebenslanges Lernen bis ins hohe Alter, bedingt durch die sich stets verändernden gesellschaftlichen Lebensumstände, wird zu einem Schlüsselbegriff. Die Notwendigkeit und Motivation zum Lernen wird auch beeinflusst durch die Geschwindigkeit der Entwicklung und Integration von Fortschritt in allen Bereichen des täglichen Lebens, insbesondere auch durch assistierende Technologien.

Im Rahmen dieser Tagung sollen gemeinsame Visionen, Szenarien und Ziele für einen altersgerechten ambienten Technologieeinsatz für eine hohe Lebensqualität im Alter entwickelt werden. Zum aktiven Altern gehören neben der Integration der assistiven Technologien auch die direkte und vermittelte Teilnahme an allen Aspekten des gesellschaftlichen Lebens sowie die Erhaltung der Autonomie der Lebensführung in den eigenen vier Wänden. Nicht zu letzt gilt es mittels altersgerechter Unterhaltungskonzepte (Edutainment) und moderner Kommunikationsmöglichkeiten innovative Entwicklungen für ein Lebenslanges Lernen zu fördern. Damit werden ältere Menschen mit Hilfe relevanter Informationen befähigt, weiterhin ihre Lebensqualität zu stabilisieren als auch zu erhöhen, außerdem werden die Bindungen mit Familie, Freunden und anderen sozialen Gruppen dadurch erheblich gestärkt.

Themenschwerpunkte

  • Lernen und Bildung mit moderner Technik – Herausforderungen im Alter
  • Chancen und Risiken digitaler Kommunikation im Alter
  • soziale Netzwerkbildung mittels kommunikativer Technologien
  • fragwürdige und wünschenswerte Szenarien des Lebens und Lernens im Alter mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien
  • Status quo der Technik und Konzeption von Mikrolernsystemen
  • Stand der technologischen Entwicklungen im Interaktiven Fernsehen
  • Ergonomische Herausforderungen bei der Gestaltung von altersgerechten interaktiven Fernsehinhalten
  • Themenfelder von assistiven Technologien wie z.B. Mikrosystemtechnik
  • Vertrauen in und Akzeptanz von Intelligenter Technik: Privatsphäre, ethische Implikationen, Fragen des grundlegenden generationengerechten Designs von Produkten und Dienstleistungen (Bsp. Ergonomie, mentale Modelle, Kommunikationsdesign)
  • sozial-, medien- und kulturwissenschaftliche Dimensionen der Problemlage
  • Altersgerechtes Leben und Wohnen mit ambienten Technologien